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Solothurner Zeitung 26. Januar 2010

Ein Konzertbankett für Musik-Gourmets

Der Arsis-Chor wusste mit allerhand Schalk, Scherz und Schabernack zu begeistern
 
Der Arsis-Chor lud Gourmets zum Konzertbankett ein, dessen Speisefolgen unter dem Titel "Schalk, Scherz und Schabernack - Heiterkeiten diverser Komponisten" serviert wurden.


Als Chef de cuisine mischte Chorleiter Silvan Müller mit virtuosen Ingredienzien eine Schlemmerreise mit Köstlichkeiten aus der Schabernackschüssel grosser Komponisten.
... Der Arsis-Chor bot keinen Fingerfood, sondern A-capella-Antipasti vom Feinsten...

>> zum vollständigen Bericht der Aufführung vom 24. Januar 2010


Solothurner Zeitung 7. April 2009

Bewegende Lukas-Passion als Einstimmung zur Karwoche

Solisten, Arsis-Chor und Huttwiler Kammerorchester
 
Besinnliches und genussvolles Einstimmen auf die Karwoche: Mit der Lukas-Passion von Telemann gelang dem von Silvan Müller geleiteten Arsis-Chor eine spannende Alternative zu den bereits bekannten Bach-Vertonungen.

...Der Arsis-Chor hat sich mit seinem Leiter Silvan Müller ein hohes Ziel gesteckt und - mit deutlichem Textdeklamieren und musikalischem Gestaltungswillen -  auch erreicht.
Die optimal vorbereiteten Sängerinnen und Sänger gestalteten jede Silbe bewusst und überzeugten sowohl mit kompaktem Forte-Klang als auch mit differenzierten Piani. Der Chor folgte den flüssigen Tempi des Dirigenten, die der Aufführung lebendige Dramatik verliehen. Selbstverständlich ist der Arsis-Chor auch zu breit ausgesungenen und gut gestützten Kantilenen fähig. In den lyrischen Passagen hob sich die Interpretation wohltuend von langweiliger Chor-Routine ab. So packte das mit Intensität gesungene "Ach, klage, wer nur klagen kann" unmittelbar...

>> zum vollständigen Bericht der Aufführung vom 5. April 2009

 


Solothurner Tagblatt 7. April 2009

Arsis-Chor

Eindringlich und packend
 
Eine "fröhliche Passionsvertonung" führte der Arsis-Chor mit Telemanns "Lukas-Passion" auf.

...Mit dem  - gerade was die Wortakzentuierung betrifft - sehr gut vorbereiteten Arsis-Chor, engagierten Solisten wie Markus Oberholzer, Verena Grädel, Chrisoph Metzger, Tobias König und Peter Stoll und den Instrumentalsolisten des Huttwiler Kammerorchesters, realisierte Müller eine beeindruckende Gesamtleistung.
...Das Publikum zeigte sich vom melodischen Erfindungsreichtum der spannenden Passionsvertonung mit dem Kontrast von fast beschwingten Orchestersätzen und meditativen Arien und Chorpassagen berührt und ergriffen.

>> zum vollständigen Bericht der Aufführung vom 5. April 2009

 


Solothurner Zeitung 18. Juni 2008

Eine "Mutter voller Schmerzen", die bewegte

St. Marienkirche
  Arsis-Chor führte zusammen mit dem Huttwiler Kammerorchester und Solisten "Stabat Mater" auf

Unter der inspirierten Leitung von Silvan Müller gelang dem Arsis-Chor, dem Huttwiler Kammerorchester und einem harmonischen Solistenquartett mit Haydns "Stabat Mater" eine Sternstunde in der Aufführung sakraler Musik...

>> zum vollständigen Bericht der Aufführung vom 15. Juni 2008 

 


Solothurner Tagblatt 18. Juni 2008

Arsis-Chor   Marienhuldigung in der Solothurner Marienkirche

Interpretieren hervorragende Sänger und Musiker ein besonderes Werk, wird aus einer Aufführung ein Ereignis.

...Sowohl Chorleiter Silvan Müller als auch die Sängerinnen und Sänger des Chores begeisterten mit Ihrer Affinität zu diesem stimmigen Sakralwerk...

>> zum vollständigen Bericht der Aufführung vom 15. Juni 2008 

 


Grauholz Post 18. Juni 2008

Urtenen-Schönbühl   Oboenklänge bewegten die Gemüter


Bild: Grauholz Post vom 18.06.2008   Fritz Steiner

Ein Musikerlebnis besonderer Güte bereitete der Arsis-Chor dem Publikum in der Kirche Urtenen-Schönbühl am letzten Freitag.

...Mit  dem Oboenkonzert von Alessandro Marcello und der Stabat Mater von Joseph Haydn erreichten die Musiker das Publikum auf der Ebene tiefer Empfindungen...

>> zum vollständigen Bericht der Aufführung vom 13. Juni 2008 

 


Solothurner Tagblatt 6. November 2007

Arsis-Chor im Konzertsaal  Ein bewegendes Chorwerk


Bild: Solothurner Tagblatt vom 6. 11.2007 Isabel Mäder

Nach dem Ausklingen des letzten Tons des Deutschen Requiems von Johannes Brahms blieb es ganz lange andächtig still...

>> zum vollständigen  Bericht der Aufführung vom 4. November 2007

 


Solothurner Zeitung 7. November 2006

Die grosse Herausforderung mit Bravour gemeistert

St. Marienkirche Der Arsis-Chor sang erstmals Bach-Kantaten.

Silvia Rietz

Der von Silvan Müller geleitete Arsis-Chor hat erstmals Kantaten von Johann Sebastian Bach einstudiert und diese Herausforderung, unterstützt vom Huttwiler Kammerorchester, mit Bravour gemeistert. Das Solistenquartett vereinigte Judith Bechter, Sopran, Anna Freivogel, Mezzosopran, Chrisoph Metzger, Tenor, und Martin Weidmann, Bass. Bei allen Beteiligten war Liebe und Affinität zur Barockmusik und zur deutlichen Textartikulation zu spüren. Dabei überzeugten vorab der schlanke Mezzo von Anna Freivogel und Martin Weidmanns gut geführter Bass. Beide hatten ein grosses Pensum und zeigten keinerlei Ermüdung. Chrisoph Metzger verfügt über eine ausdruckssstarke Tenorstimme, die gegen Schluss jedoch schwächer wurde. Judith Bechters Sopran meisterte die kurzen, doch ergreifenden Soli bestechend klar. Dirigent Silvan Müller war den Sängern ein mustergültiger Partner.

Akustisch und optisch top
Die Damen des Arsis-Chores trugen zum eleganten Schwarz einen türkisfarbenen Schal, stimmten die Bewegungen aufeinander ab und boten mit den Herren eine homogene Leistung. Einmal mehr bewahrheitete sich, dass das Publikum nicht nur mit den Ohren, sonder auch mit den Augen "zuhört". Konzentriert sangen die Choristen während 90 Minunten ohne zu ermüden. Die Klarheit der religiös-musikalischen Aussage, die tiefgründige, jedoch nie romantisierene Textausdeutung, die schlanke musikalische Linienführung, die Phrasierungskunst und die traumwandlerisch sichere Homogenität, mit welcher der Arsis-Chor zu Werk geht, wurde von den Zuhördenden zu Recht gefeiert. Mit dem Chor glänzte das Huttwiler Kammerorchester präzise und wohltimbriert wie stets, achtete dabei sowohl auf den Chor als auch auf die Solisten. In den Violinsoli wechselte sich Konzertmeister Martin Kunz und sein Sohn Andreas Kunz ab. Mit Kathrin Nünlist am Orgelpositiv und Trompeter Cyrill Sandoz spielten auch Musiker aus unserer Region im Huttwiler Ensemble mit.Das Überraschende des Konzertes war, dass sich jede chorische Stimme nicht nur in den Chorälen, sonder auch im polyfonen Stimmengewirr mühelos verfolgen liess. Allen gemeinsam ist ein Kantaten-Konzert mit grosser Transparenz gelungen, welche Ohren und Gefühl für die licht- und hoffnungserfüllte Botschaft der Kantaten öffente.


Solothurner Tagblatt 7. November 2006

Johann Sebastian Bachs Musik und seiner Botschaft verbunden

Drei grosse Bach-Kantaten, gesungen vom Arsis-Chor und einem Solistenquartett, erklangen in der Marienkirche.

Während seiner Zeit als Thomaskantor in Leipzig führte Johann Sebastian Bach jeden Sonntag eine neue Kantate auf, die damit automatisch einen liturgischen Bestimmungstag im Kirchenjahr erhielt. Zu "Maria Heimsuchung", dem Fest der Begegnung von Maria und Elisabeth, schrieb Bach beispielsweise das Stück "Herz und Mund und Tat und Leben, BWV 147", eine der wohl bekanntesten Kantaten überhaupt. Zu ihrer Popularität haben die beiden Choräle "Wohl mir, dass ich Jesum habe" und "Jesus bleibet meine Freude" beigetragen. Mit der Klavierfassung letzterer hat Dinu Lipatti sich in die Weltelite der Pianisten gespielt.

Angespornt von Silvan Müller aus Günsberg (Sänger, Pädagoge und Chorleiter) hat sich der Arsis-Chor mit den Werken Bachs auseinander gesetzt und die Kantaten BWV 66, 70 147 in der Marienkirche Solothurn aufgeführt.

Die Bach-Interpretation des Arsis-Chores prägt vor allem die tiefe Liebe zur Musik Bachs sowie zur religiösen Botschaft, mit der sie verschmolzen ist. Dirigent Silvan Müller vermag diese Haltung auch auf seine Choristen zu übertragen: Höchst eindringlich gelang dem Arsis-Chor etwa der Choral "Nicht nach Welt, nach Himmel nicht meine Seele wünscht und sehnet" in dichter Atmosphäre. Zum stimmigen Gesamterlebnis trugen auch die Solisten bei: Anna Freivogel, unter anderem Mitglied des Duos "Tante Paula und Herr Schnyder", ist für die halsbrecherischen Soli eine wahre Entdeckung. Genau so Martin Lorenz Weidmann. Er adelte die Arien mit wundervollem Bass-Material.

Zuschauer in Bann gezogen

Christoph Metzger gestaltete die Tenorarien auf sinnenfällige Weise förmlich aus der Musik heraus. Gegen Schluss des 90-minütigen Konzertes liess Metzgers Tenorstimme doch erste Ermüdungserscheinungen hören. Sopranistin Judith Bechter überzeugte vorab durch Schönklang. Sowohl beim Solistenquartett als auch beim Chor spürte man das gemeinsame Streben nach stringentem Duktus, Textnähe und Authentizität. Qualitäten, denen sich auch das von Konzertmeister Martin Kunz geleitete Huttwiler Kammerorchester mit beweglichen Phrasierungen und Präzision verschrieben hat.

Helmuth Rilling, einer der ganz grossen Bach-Dirigenten, hat einmal gesagt, dass es gerade bei der Musik dieses Komponisten keinen Raum für Eitelkeit gebe. Eine Haltung, die auch Silvan Müller verinnerlicht hat und gerade deswegen den beseelten Gehalt dieser Kantaten trifft: mit einer Bach-Sicht, zwischen "authentischem" und modernem Blickwinkel wohl ausbalanciert, schlank im Ton, mit vorzüglichen Solisten, ruhigen, aber nicht verschleppten Tempi und einer emotionalen Ansprache ohne falsche Sentimentalität. Daraus resultierte ein Konzert, welches die Zuhörenden während fast zwei Stunden in seinen Bann zog. Catharina Poltera


Berner Rundschau, Mittelland, 7. November 2005

Wenn der Arsis-Chor Mozart und Haydn spielt,
strömen die Massen herbei

Gabrielle Steiner

Die Entführung aus dem Alltag gelang dem Arsis-Chor mit seinem ersten Orchesterkonzert in den Kirchen Kirchberg und St. Marien Solothurn, bis der letzte Ton im Raum verklang. Die Solisten, der Chor und das Orchester unter der Leitung von Silvan Müller boten mit Haydns «Theresienmesse» und der «Vesperae Solennes» von Mozart ein hervorragendes Konzerterlebnis.

Das Zusammenwirken der Akteure auf der Bühne wirkte wie aus einem Guss, selbstsicher, bis ins letzte, motiviert, einfühlsam und grossartig. So entstand eine Spannung im Raum, welche höchste Konzentration und zugleich Gelassenheit und tiefsten Ausgleich im Hörgenuss bewirkte.

Der Dirigent wusste die exzellenten Solisten Christa Goetze (Sopran), Judith Lüpold (Alt), Ron Epstein (Tenor) und Markus Oberholzer (Bass), «seinen» Chor und das Huttwiler Kammerorchester zum sensibel eingespielten Ensemble zusammenzuführen. Als «sensibel eingespieltes Team» gilt das aus ausgesuchten Amateuren und Berufsmusikern bestehende Kammerorchester Huttwil in der Musikwelt. Die Attribute mögen hier gleichwertig für alle Auftretenden gelten.

Erwünschte Herausforderungen

Der Arsis-Chor hat sich seit seiner Gründung am 19. Februar 1992 dem Chorgesang mit all seinen Facetten verschrieben. «Die vertiefte Auseinandersetzung mit einer breit gefächerten Chorliteratur (geistliche und weltliche) betrachten wir als eine willkommene Herausforderung und als Kontrapunkt zum beruflichen Alltag», heisst es in der Willensbekundung. Der im «guten Sinne verschworenen Sängerschar» gelingt es scheinbar mühelos, aus der Chor-Literatur mit seinen virtuosen Interpretationen etwas Besonderes zu schaffen und immer wieder ein zahlreiches Publikum anzulocken. An diesem Abend erklang in Kirchberg (in Solothurn desgleichen) die «Theresienmesse» von Joseph Haydn (1732 – 1809) als fröhliches Lob Gottes und Wolfgang Amadeus Mozarts (1756-1791) «Vesperae Solennes de Confessore» mit der Vertonung der Psalmen 109-112 und 116 «Laudate dominum» sowie abschliessend das «Magnificat».

Die Messe, ursprünglich wichtigste Kulthandlung in der römisch-katholischen Kirche, entwickelte sich mit der Zeit in vielgestaltigen musikalischen Ausdrucksformen. Seit Anfang des 17. Jahrhunderts gibt es Messen mit Chor, Orgel und Orchester. Joseph Haydn (Kyrie eleison) und Wolfgang Amadeus Mozart (Psalm) leiteten mit ihren Werken zur sinfonischen Messe über.

Spätestens bei Mozarts berühmtem Laudate Dominum, beinahe am Schluss des Konzertes, schmolzen die Herzen der Zuhörerschaft dahin, wären sie nicht schon vorher vom fröhlichen, Freude vermittelnden Klang der beiden Tondichtungen verzaubert worden. «Das Lautdate dominum gehört mit der eingängigen Melodie des Solosoprans, die vom Chor wiederholt wird, der sehr delikaten Begleitung der Streicher und dem einschmeichelnden Amen der Solistin zu den schönsten und – wenn man so sagen darf – überirdischen Schöpfungen Mozarts», beschrieb der Chor. So endete der Abend mit überschäumendem Applaus für eine künstlerisch hochwertige Leistung.


Aemme Zytig, 2. Dezember 2004

Arsis-Chor begeisterte das Publikum

Im Konzertsaal des Rüttihubelbades eröffnete der Arsis-Chor Fraubrunnen seine Konzertreihe mit Liedern zur Advents- und Weihnachtszeit. Chor-Dirigent Silvan Müller und Pianist Christoph Zbinden boten dem Publikum ein nachhaltiges Konzerterlebnis.

smo. Schöner kann das Einstimmen auf die beginnende Advents- und Weihnachtszeit kaum sein als in der Interpretation alter und bekannter Weisen von ästhetisch-schöner Wirkung. Dem 1992 in Fraubrunnen gegründeten Chor mit seinen etwa 50 Sängerinnen und Sängern gelang dies im Konzertsaal des Rüttihubelbades. Stimmungsvoll zeichnete der Chor romantsich-empfindsam die Sehnsucht nach Licht, die Vorfreude auf das Weihnachtsfest und die damit verbundenen Hoffnungen auf Frieden und Freude.

Schlichte Gläubigkeit
Schlichte Gläubigkeit prägte das christliche «Macht hoch die Tür» und Martin Luthers «Nun komm der Heiland» in Empfindungsausdruck, was dem Publikum den Zugang zur Weihnachtslieder-Literatur leicht machte. Freudig, jubelnd hallte Händels «Tochter Zion» in den Saal, als Botschaft mit lieblichem Farbreiz und lyrischem Text, in grossartiger und monumentaler Einfachheit. Der Chor intonierte Lieder wie «Josef, lieber Josef mein», «In dulci jubilo» oder «Kommet ihr Hirten» als volkstümliche Ausdrucksmusik edelster Prägung. Musizierfreude und stimmliche Virtuosität als grosse Kunst der Mehrstimmigkeit wurden zum verschwenderischen Reichtum an melodischen Klangvorgaben, geschult durch Silvan Müller, der seit August dieses Jahres den Arsis-Chor leitet.

Kultureller Reichtum
Klangschön und poetisch war Gabriel Faurés «Ballade in Fis-Dur». Als Tonmalerei wirkte sie pathetisch und graziös, aber mit feuriger Leuchtkraft, und in diesen Dimensionen wusste Christoph Zbinden die Komposition auch zu interpretieren. Das Publikum überliess sich willig dem Zauber und dem mitreissenden Schwung dieser musikalischen Kostbarkeit, die mit grossem Applaus quittiert wurde. «Vom Himmel hoch» und «Herbei o ihr Gläubigen» vertieften eindrücklich die pastoralen Empfindungen durch alle Stimmen. Die volkstümlichen Erzählungen der Lieder begeisterten durch die musikalische Sprache und Ausdrucksintensität und stilsichere Reinheit, die den Chor auszeichnet.